| Interreg III? Eine Zwischenbilanz aus Sicht des Kantons Graubünden Die intensive Zusammenarbeit mit unseren italienischen Nachbarregionen ist ein Gebot der Stunde. Unsere Bergregionen im Veltlin und in Südbünden haben die gleiche Interessenlage gegenüber den Zentren. Als periphere Regionen fordern wir unter anderem eine optimale Verkehrsanbindung an die Zentren, eine Unterstützung der Land - und Forstwirtschaft und des regionalen Tourismus. Das Interreg-Programm soll dazu beitragen, die Arbeitsplätze zu sichern und einen Beitrag zur Erhaltung von Landschaft und Kultur leisten. Wir bieten den Zentren intakte Lebensräume, einen attraktiven Tourismus, Lebensqualität und gute Produkte. Natürlich sind wir im Einzelfall Konkurrenten, aber die gemeinsamen Interessen überwiegen letztendlich. In der Schnittstelle zwischen italienischer, deutscher und romanischer Kultur liegt ein touristisches und wirtschaftliches Potenzial, welches noch lange nicht ausgeschöpft ist. Mit vielen kleinen Projekten haben wir das Fundament für eine intensivere Zusammenarbeit zwischen den italienischen und schweizerischen Bergregionen gelegt. Damit werden wirtschaftliche Beziehungen gestärkt, die eine lange historische Tradition haben. Der Kanton Graubünden ist in hohem Masse interessiert, was in den Communità Montane passiert und bietet Hand zu einer verstärkten Kooperation. Die Chancen, die auch die zukünftige Förderperiode der EU 2007-2013 bietet, sind unbedingt wahrzunehmen. Es liegt an uns, sie mit guten Projekten zu Gunsten der Bevölkerung umzusetzen. INTERREG-VERANTWORTLICHER KANTON GRAUBÜNDEN Walter Castelberg |
||